12.08.2015

Ausschreibung der zweiten Förderperiode des SPP 1688 „Ästhetische Eigenzeiten“


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert seit 2013 das Schwerpunktprogramm „Ästhetische Eigenzeiten. Zeit und Darstellung in der polychronen Moderne“ (SPP 1688). Als Laufzeit sind insgesamt sechs Jahre vorgesehen. Für die zweite Förderperiode ab 1. Oktober 2016 wird zur Einreichung von Teilprojektanträgen aufgerufen; die Anträge für eine Förderungsdauer von bis zu drei Jahren müssen bis 3. Februar 2016 bei der DFG eingereicht werden.

Das SPP 1688 „Ästhetische Eigenzeiten“ bezieht sich in seinem leitenden Forschungsinteresse auf das Verhältnis von Zeit und Darstellung. Es geht davon aus, dass Zeit nicht als eine abstrakte chronometrische Ordnung begriffen werden kann, sondern erst als materiell sichtbar gemachte, gemessene, dargestellte, ausgedrückte, erkannte, erlebte und bewertete Zeit Realität gewinnt und stets abhängig von kulturellen Wahrnehmungs- und Bewertungszusammenhängen ist.

Nach der Fokussierung auf die mit den Künsten und ihrer theoretischen Reflexion befassten Disziplinen in der ersten Förderperiode des SPP ist vorgesehen, das Gewicht in der zweiten Förderphase verstärkt auf kulturwissenschaftliche und wissensgeschichtliche Aspekte zu verlagern und Teilprojekte aus weiteren Fächern zu gewinnen. Dabei würde sich das SPP auch über Teilprojektanträge aus dem Bereich der Philosophie sehr freuen.

Link: http://www.aesthetische-eigenzeiten.de/ausschreibung/  

 

Weitere Informationen

Antragstellung über das elan-Portal der DFG unter:

https://elan.dfg.de

Die zu verwendenden DFG-Formulare und -Merkblätter stehen unter:

www.dfg.de/foerderung/formulare

Inhaltliche Fragen zum Schwerpunktprogramm richten Sie bitten an dessen Koordinator:

Prof. Dr. Michael Gamper, Leibniz Universität Hannover, Deutsches Seminar, Tel. +49 511 762-19837, michael.gamper@germanistik.uni-hannover.de

Fragen zur Antragstellung beantworten Ihnen bei der DFG:

Fachliche Fragen:

Dr. Thomas Wiemer, Tel. +49 228 885-2404, thomas.wiemer@dfg.de

Formale Fragen:

Hiltrud Jacob, Tel. + 49 228 885-2134, hiltrud.jacob@dfg.de


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