Frauen in der Geschichte der Philosophie

Die Erforschung der Geschichte der Philosophinnen ist heute international etabliert und hat sich in den letzten dreißig Jahren zu einem wichtigen Bereich der kritischen Philosophiegeschichtsforschung entwickelt.
Mit dieser Arbeitsgruppe soll im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie ein Ort des Austausches und der Information zur Geschichte der Philosophinnen geschaffen werden, um dieses Wissen dem interessierten Fachpublikum zugänglich zu machen.
Leitung der Arbeitsgruppe: Prof.in Dr.in Ruth E. Hagengruber, Universität Paderborn, ruth.hagengruber@upb.de


HINWEISE

Workshop: "Transformationen des philosophischen Kanons für den Philosophieunterricht" organisiert  von Dagmar Comtesse, in Kooperation der AG Kanon/Kritik der GPED & DGPhil AG Frauen in der Geschichte der Philosophie.

10.10.2022 | Münster

Programm:

Uhrzeit

Thema

Verantwortliche

11h-11.45

„Die Philosophin Margaret Cavendish“

Julia Borcherding / AG Frauen in der Geschichte der Philosophie

11.45-12.30

„Die Sprachphilosophin Victoria Lady Welby und ihr Einsatz im Philosophieunterricht“

Violetta Milicevic / AG Frauen in der Geschichte der Philosophie

12.30-14h

Mittagspause

 

14-14.45h

„Frauen*  in philosophischen Lehrwerken“

 

 

Anne Burkard/ Katharina Schulz

Evt. hybrid noch Kinga Golus

14.45-15.30

„Instanzen des Schulkanons: Wie entstehen gegenwärtig Kernlehrpläne und Schulcurricula?“

 

Manuel Lorenz + N.N.

15.30-15.45

Kaffeepause

 

16-16.45h

Strategie-Gespräch: Welche konkreten Kooperationen der AGs sind möglich? Lehrer*innenfortbildung?  Tandem-Bildung von Philosophin-Expert*in und Didaktiker*in (Erfahrungsbericht Katharina Schulz/ Erdmann Görg)

 

Moderation: N.N.

16.45-17

Kaffeepause

 

 

17-18.30h

Abendvortrag / Diskussion

 „Philosophinnen in der Antike“

 

Maria Nühlen

19-20h

Abendessen

 

Am Vormittag wären 3 Beiträge von Seiten der "Philosophinnen-AG" möglich. Hier würde die Kanon-AG evt. noch eine konkrete Frageliste formulieren, was uns besonders an Philosophinnen für den Philosophieunterricht interessiert. Beispielsweise welche Philosophin mit welchem Textkorpus/ Textstellen für Erkenntnistheorie/ Moralphilosophie/ Sozialphilosophie interessant/ relevant ist.  Ebenso interessant sind für uns eine Vorstellung der Angebote an Lehrkräfte-Fortbidungg bzw. der digitalen Formate, welche die "Philosophinnen-AG" schon entworfen hat oder am Entwerfen ist. Am Nachmittag könnten aus der Kanon-AG zwei Beiträge erfolgen, die sich a) um eine Analyse der aktuellen Lehrmittel (ein neues Schulbuch von Jonas Pfister hat bereits deutlich mehr Philosophinnen integriert: www.hep-verlag.ch/philosophie) und b) um die Vorstellung der Instanzen und Möglichkeiten der Kanon-Tranformation in der Schule drehen. Auch die Frage nach didaktischen Begründungen für die Transformation(en) des Kanons könnten für beide AGs von Interesse sein.

 

WORKSHOP – PHILOSOPHY AND EXCLUSION

Die Philosophie stellt sich selbst gern als Unternehmung dar, an der mitzuwirken jede*r eingeladen ist.  Bei genauerer Betrachtung allerdings fällt bald auf, dass eine erhebliche Zahl von Menschen von Philosophen als für die Philosophie ungeeignet ausgeschlossen wurde. Betrachten wir die Geschichte der westlichen Philosophie, erkennen wir, dass bestimmte Menschen immer wieder und wieder ganz grundsätzlich von der Philosophie ausgeschlossen wurden. So wurden seit dem 18. Jahrhundert Philosophen, die nicht männlich, weiß oder der westlichen Kultur zugehörig waren, systematisch ausgegrenzt.  Dabei lässt sich in dieser Ausschlussgeschichte kein einziges philosophisches Argument finden, dass diesen Ausschluss legitimieren könnte. Letzteres ist wenig überraschend, ist doch sehr zweifelhaft, dass es eine solche philosophisch legitime Rechtfertigung überhaupt geben kann.  Wer hätte dazu das Recht?  Und doch ist die Realität so, dass die Philosophie nicht von allen, sondern nur von ganz ausgesuchten Menschen bestimmt wird. Das liegt sicherlich nicht daran, dass nur diese wenigen Auserwählten philosophieren, sondern daran, dass diese Minderheit – bewusst oder unbewusst – eine Tradition des Ausschlusses etabliert hat und fortsetzt.

In diesem Workshop wollen wir diese Tradition des Ausschlusses erörtern und diskutieren mit Beiträgen, die den Ausschluss an sich als auch bestimmte Dimensionen des Ausschlusses thematisieren. Damit wollen wir den Austausch über diese problematische Dimension westlicher Philosophie und ihrer Geschichte befördern und einen kleinen Beitrag zur Veränderung des Diskurses und Erneuerung des Kanons leisten.

Der Workshop findet in englischer Sprache statt.

10. Juni 2022 Universität Paderborn

10:00 - 16:30 Uhr (MEZ)

Via Zoom

Meeting-ID: 964 9762 0520 Kenncode: 303146

 Zum Workshop-Programm

Für weitere Informationen und zur Anmeldung einer Teilnahme in Präsenz kontaktieren Sie bitte Ana Rodrigues: ana.rodrigues@uni-paderborn.de 

Online Workshop des Lehrbereichs Heterogenität der Philosophie (In der Philosophie zu Hause) und des Center for the History of Women Philosophers and Scientists

Organisiert wird der Workshop durch Ana Rodrigues, Lehrkraft des Lehrbereichs Heterogenität, und dem Center for the History of Women Philosophers and Scientists - Lehrstuhl für praktische Philosophie (Ruth E. Hagengruber).

Weitere Mitwirkende: Björn Freter (World Philosophy, The School of Oriental & African Studies SOAS, University of London) und Namita Herzl (Koselleck-Project - Geschichten der Philosophie in globaler Perspektive, Universität Hildesheim).

Der Workshop findet in Kooperation mit der DGPhil Arbeitsgruppe 'Frauen in der Geschichte der Philosophie' statt.

Dr. Dagmar Comtesse beim Kolloquium zur Philosophie an der Universität Paderborn

Am 05.05.2022 wird Dr. Dagmar Comtesse von der Westfälische Wilhelms-Universität Münster einen Vortrag mit dem Titel: "Zwischen Wahrheit und Macht - Für ein poststrukturaltistisches Kanon-Konzept" beim Kolloquium zur Philosophie an der Universität Paderborn halten. Weitere Informationen können hier entnommen werden: https://kw.uni-paderborn.de/fach-philosophie/kolloquium-zur-philosophie 

1. New Voices Konferenz

Wir freuen uns, die erste Online-Konferenz NEW VOICES on Women in the History of Philosophy am 25. und 26. Februar 2022 anzukündigen.

Mehr als 70 Rednerinnen und Redner werden ihre Arbeiten über Frauen in der Geschichte der Philosophie vorstellen.

Wir sind stolz darauf, vier hervorragende HauptrednerInnen zu haben: Priyanka Jha (Banaras Hindu University, Indien/University of Cambridge), Samantha Matherne (Harvard University), Julia Borcherding (University of Cambridge), Pedro Pricladnitzky (UNIOESTE, Brasilien)

Die Anmeldung ist kostenlos und steht jedem offen. Bitte senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff 'Registration New Voices' an contact@historyofwomenphilosophers.org, um die Zoom-Links zu erhalten. Bitte weitergeben.

Das vollständige Programm finden Sie hier: historyofwomenphilosophers.org/projects/new-voices-on-women-in-the-history-of-philosophy/

Behandelte Themen sind: Antike, Mittelalter und Renaissance, Frühe Neuzeit, Moderne, Phänomenologie, Geschichte des Feminismus, Analytische Philosophie, Geschichte und Politik, Östliche Philosophie, Südamerikanische Geschichte der Philosophie

 Die behandelten Frauen sind unter anderem: Gargi Vachaknavi, Tullia d' Aragona, Hedvig Charlotta Nordenflycht, Edith Stein, Grace A. de Laguna, Isotta Nogarola, Cassandra Fedele, *Mary Wollstonecraft,* Ingeborg Heidemann, Alice Ambrose, Gilda de Mello Souza, Marie de Gournay, Eugenia Ginsberg-Blaustein, Susan Stebbing, Nisia Floresta, Marguerite Porete, *Anne Conway*, Gerda Walther, Christine de Pisan, Germaine de Staël, Iris Murdoch, Im Yunjidang, Karoline von Günderrode, *Émilie Du Châtelet*, Nataliya Kobrynska, Natalia Ilyina, Maria Go?aszewska, Jenny d'Héricourt, Janine Bouissounouse, Jane Addams, Clarice Lispector, Hannah Arendt, Jeanne Hersch, Diotima, Lucretia Marinella, Ann Margaret Sharp, Hypatia von Alexandria, Mary Astell, Julia Ward Howe, Simone de Beauvoir, Mary Shepherd's

Die Konferenz wird von Clara Carus mit Hilfe von Violeta Milicevic, Ruth Hagengruber und dem Team des Zentrums für die Geschichte der Philosophinnen und Wissenschaftlerinnen organisiert.

Protokoll des Netzwerktreffen vom 03.12.2021

Liebe Kolleg:innen,

herzlichen Dank für die Teilnahme und das Engagement für die Geschichte der Philosophinnen.

Das Treffen fand als ONLINE – MEETING am Freitag, 03.012.2021  |  09.30 – 12:30 Uhr / 13.00 – 15.00 statt.

Ergebnisse des Treffens:

Nächste Sitzung: März 2022 über Zoom

Programm (siehe Anhang)

Ergebnisse:

  • Dagmar Comtesse wird einen Hybrid/Präsenzworkshop im September in Münster vorbereiten
  • Ana Rodrigues & Namita Herzl werden bei einem Workshop im Juni zu Philosophie und Ausgrenzung kooperieren
  •  die Entwürfe von „Study“ zeigen didaktische

Aufarbeitungen, z.B. zu Taylor Mill, https://historyofwomenphilosophers.org/study/

Aufbau der Plattform mit Präsentation der Forscher:innen und Themen und als Vernetzungsgrundlage; Clara Carus regt an, dort die Projekte zu präsentieren. Die Mitglieder des Netzwerkes finden Sie unter: https://historyofwomenphilosophers.org/mitglieder-dgphil-ag-frauen-in-der-geschichte-der-philosophie/

contact@historyofwomenphilosophers.org

Mit den besten Grüßen

Violeta Milicevic (Studentische Hilfskraft)

Dr.in Clara Carus (Koordination)

Prof.in Dr.in Ruth Hagengruber

Leitung AG in der DGPhil: Frauen in der Geschichte der Philosophie

DGPhil AG Frauen in der Geschichte der Philosophie

Programm - Workshop und Netzwerktreffen am 03.12.2021

Vormittag

9:30- 9:45 Begrüßung - Prof.in Dr.in Ruth E. Hagengruber

9:45– 10:00 Dr. Clara Carus – Forschung: Entwicklungen in der DGphil AG Frauen in der Geschichte der Philosophie

10:00- 10:10 PD Dr. Ingrid Vendrell Ferran - TBA

10:10- 10:20 Prof. Dr. Maria Nühlen - Philosophinnen der griechischen Antike

10:20- 10:30 Mag. Dr. Sandra Lehmann - Simone Weil

10:30- 10:40 B.A. Namita Herzl - “Geschichten der Philosophie in Globaler Perspektive”

10:40- 10:50 Dr. Christian Kaiser -TBA

10:50-11:00 Dr. Jil Muller - Sophie Germain

11:00 - 11:10 M.A. Ana Rodrigues - TBA

11:10 – 11.45 Diskussion: Ziele, Strategien, Maßnahmen

Nachmittag

13:00-13:15 Prof. Dr. Vanessa Albus - Methoden der Kanonforschung und Strategien der Kanonmodifikation

13:15-13:25 Dr. Dagmar Comtesse - Vorstellung der AG Kanon/Kritik

13:25-13:35 M.A. Katharina Schulz - Kanonreflexion/ Zielperspektive der Kanonerweiterung im Sinne einer Diversifizierung

13:35-13:45 B.A. Dorian Weiß - Jane Macet

13:45 – 13:55 Dr. Clara Carus – Onlinelehre als Potential

13:55 – 15:00 Diskussion: Ziele, Strategien, Maßnahmen

Save the date: 03.12.2021

Aufbau der Plattform - NETZWERK AG Frauen in der Geschichte der Philosophie 

Workshop Treffen (Forschung und Lehre) und Netzwerk-Plattform

EINLADUNG ZUM ONLINE – MEETING

Freitag, 03.012.2021  |  09.30 – 12:30 Uhr / 13.00 – 15.00

Die AG möchte das Netzwerk zur Erforschung der Geschichte der Philosophinnen in deutscher Sprache stärken. Dazu bieten wir an:

  • Treffen am 03.12.2021 mit Vorstellung der eigenen Forschungsvorhaben bzw. Vorschlägen zur Erweiterung der Didaktik aus dem Themengebiet der Philosophinnen
  • Aufbau der Plattform mit Präsentation der Forscher:innen und Themen

Bei einem Zoom Treffen am 03.12.2021 möchten wir Interessierte, die in deutscher Sprache zur Geschichte der Philosophinnen forschen, zusammen bringen. Wir gliedern das Treffen in zwei Schwerpunkte:

Vormittag 9.30-12.30  Kurzpräsentationen der Forschungsschwerpunkte aus der  Geschichte der Philosophinnen

Nachmittag: 13.00-15.00 Kurzpräsentation didaktischer Konzepte zur Erweiterung des Lehr-Kanons (Schule UND Hochschule)

Zugleich dient das Treffen dazu, das Netzwerk zu intensivieren, bzw. gemeinsame Aktivitäten zu planen, in der Forschung, wie in der Didaktik.

Wenn Sie Interesse haben, sich und Ihre Forschungen in ca. 5-10 Minuten zu präsentieren bitte ich Sie, sich zu melden: contact@historyofwomenphilosophers.org

Bitte teilen Sie mit, ob Sie Ihr Konzept vormittags oder nachmittags präsentieren möchten und zu welchem Thema Sie arbeiten. Wir versenden in Kürze ein Programm

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

 

PLATFORM UND NETZWERK AG FRAUEN IN DER GESCHICHTE DER PHILOSOPHIE 

EINLADUNG zur Präsentation der eigenen Forschung auf der Plattform

 Wir möchten  die Arbeitsgruppe nutzen, in Deutschland eine Plattform auf dem Gebiet Frauen in der Geschichte der Philosophie entstehen zu lassen. Die Plattform soll:

1) ForscherInnen auf dem Gebiet bekannt machen

2) bestehende Projekte zu Frauen in der Geschichte der Philosophie miteinander vernetzen

3) Austausch und Kooperationen auf dem Gebiet Frauen in der Geschichte der Philosophie ermöglichen

Die Mitglieder des Netzwerkes finden Sie unter:

https://historyofwomenphilosophers.org/mitglieder-dgphil-ag-frauen-in-der-geschichte-der-philosophie/

Dabei sollen die letzten beiden Punkte Forschung auf der einen Seite und Lehrentwicklung auf der anderen Seite berücksichtigen.

Wenn Sie daran teilhaben möchten, bitten wir Sie, Formblätter (Profilinfos, Konsensform zur Veröffentlichung auf der Webseite) anzufordern und zusammen mit einem schwarz-weiß Profilbild an  contact@historyofwomenphilosophers.org zu senden.

Bitte kontaktieren Sie uns jederzeit gerne bei Rückfragen. Über die Rücksendung Ihrer Profilinformationen und Rückmeldungen würden wir uns sehr freuen.

Mit herzlichen Grüßen

Prof.in Dr.in Ruth E. Hagengruber (Leitung) und Dr.in Clara Carus (Koordination) 

Weiterführende Informationen:

Website der Arbeitsgemeinschaft bei der DGPhil

AG Frauen in der Geschichte der Philosophie

Montag, 06.09.2021  |  08:30 – 10:30 Uhr

Im Rahmen des Kongresses der DGPhil

Mit dieser Arbeitsgruppe soll im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie ein Ort des Austausches und der Information zur Geschichte der Philosophinnen geschaffen werden. Hier wollen wir gemeinsam Themen und Veranstaltungen planen, um dieses Wissen dem interessierten Fachpublikum zugänglich zu machen und auch für den Schulunterricht aufzubereiten.

Die Erforschung der Geschichte der Philosophinnen ist heute international etabliert und hat sich in den letzten dreißig Jahren zu einem wichtigen Bereich der kritischen Philosophiegeschichtsforschung entwickelt. Diesen Veränderungen will die Arbeitsgemeinschaft durch Workshops und Publikationen Rechnung tragen.

Hierzu wird es Impulsvorträge (circa 15 Minuten) geben:

Ruth Hagengruber (Paderborn)
Eine kritische Revision des Kanons. 2600 Jahre Geschichte der Philosophinnen in der westlichen Philosophie

Sabrina Ebbersmeyer (Kopenhagen)
Feminismus als Herausforderungen für die Historiographie der Philosophie in Renaissance und Früher Neuzeit

Katrin Wille (Hildesheim)
Pragmatistinnen und ihre Themen im historischen Kontext

Anne Pollock (Mainz)
Intellektuelle Frauen an der Wende des 18. Und 19. Jahrhunderts 

Maria Robaszkiewicz (Paderborn)
Hannah Arendt heute

Im Anschluss daran geht es um Vernetzung und Kooperationen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und neue Ideen.

Kontakt

Prof. Dr. Ruth Hagengruber (Paderborn)
ruth.hagengruber@uni-paderborn.de

Weiterführende Informationen

Website der Arbeitsgemeinschaft bei der DGPhil

Der Kongress der DGPhil findet in diesem Jahr über die Software Zoom statt. https://dgphil2020.fau.de/zugang-zu-den-veranstaltungen/

Das Programm mit den Links zu den Veranstaltungen steht Ihnen im ConfTool ab dem 1. September zur Verfügung. Bitte registrieren Sie sich, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Liebe Interessierte der Arbeitsgruppe DGphil Frauen in der Geschichte der Philosophie,

wir möchten  die Arbeitsgruppe nutzen, in Deutschland eine Plattform auf dem Gebiet Frauen in der Geschichte der Philosophie entstehen zu lassen. Die Plattform soll:

1) ForscherInnen auf dem Gebiet bekannt machen

2) bestehende Projekte zu Frauen in der Geschichte der Philosophie miteinander vernetzen

3) Austausch und Kooperationen auf dem Gebiet Frauen in der Geschichte der Philosophie ermöglichen

Dabei sollen die letzteren beiden Punkte Forschung auf der einen Seite und Lehrentwicklung auf der anderen Seite berücksichtigen.
 

Hierzu möchten wir gerne eine Webpräsenz der AG/Plattform im Rahmen der Webseite des Centers for the History of Women Philosophers and Scientists entstehen lassen. Im Rahmen dieser Webpräsenz möchten wir gerne die Profile der Mitglieder der AG zugänglich machen. 

Wenn Sie daran teilhaben möchten, bitten wir Sie, die beigelegten Formblätter (Profilinfos, Konsensform zur Veröffentlichung auf der Webseite) auszufüllen und zusammen mit einem schwarz-weiß Profilbild an Dr. Clara Carus (Koordination) clara.carus@uni-paderborn.de zurückzuschicken.

Nach der Erstellung Ihrer Profile möchten wir uns darum bemühen, die Arbeitsgruppe weiter auszubauen. Wir hoffen, Anfang September, das heißt noch vor der DG-Phil Tagung einen Online-Workshop zu organisieren, um deutschsprachige Projekte auf dem Gebiet Frauen in der Geschichte der Philosophie vorstellen und vernetzen zu können. Wir planen außerdem eine Präsenz dieser Projekte auf der Webseite der Arbeitsgruppe Frauen in der Geschichte der Philosophie im Rahmen der Webpräsenz des Centers for the History of Women Philosophers and Scientists zu ermöglichen. 

Bitte kontaktieren Sie uns jederzeit gerne bei Rückfragen. Über die Rücksendung Ihrer Profilinformationen und Rückmeldungen würden wir uns sehr freuen.

Mit herzlichen Grüßen

Prof.in Dr.in Ruth E. Hagengruber (Leiterin der Arbeitsgruppe) und Dr. Clara Carus (Koordination) 

Die Vervollständigung der Philosophiegeschichte - Eine Plattform für Forschungen in Deutschland anvisieren: Mitarbeit erbeten! 

Die Erforschung der Geschichte der Philosophinnen, ihrer Beiträge und Ideen findet weltweit wachsendes Interesse. Auch im deutschsprachigen Raum hat die Forschung auf diesem Gebiet erheblichen Umfang erreicht und wird von einer Anzahl von ForscherInnen in vielzähligen Projekten durchgeführt und von immer mehr engagierten PhilosophInnen realisiert. Es ist daher auch an der Zeit, die Erforschung und Aufbereitung der gewonnenen Ergebnisse dieser neuen Geschichte, ihre Integration in die etablierte Forschung und in die etablierten Institutionen voranzutreiben. In Kooperation mit der AG Frauen in der Geschichte der Philosophie und dem Center for the History of Women Philosophers and Scientists stehen Erfahrungen zur Verfügung, die diese Umsetzung mit unterstützen wollen. An dieser Stelle wollen wir einen ersten Schritt in diese Vernetzung gehen und Ihre/Eure Ideen und Vorschläge, die Erfahrungen und Vorstellungen dazu hören, wie wir dieses Ziel am besten erreichen können. Ich freue mich über Rückmeldungen an ruth.hagengruber@upb.de.

Der vollständige Artikel "Eine vervollständigte Philosophiegeschichte rekonstruieren und präsentieren - Ein Vorhaben, um die Frauen in der Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte sichtbar zu machen" in den DGPhil Mitteilungen Nr. 51 kann hier eingesehen werden.

XVIII. Symposium der International Association of Women Philosophers: Defining the Future, Rethinking the Past

Das XVIII. Symposium der International Association of Women Philosophers findet vom 18. bis 21. Juli 2021 in Kooperation mit dem Center for the History of Women Philosophers and Scientists an der Universität Paderborn statt. Die International Association of Women Philosophers (IAPh) ist eine bedeutende Organisation, die sich der Förderung von Frauen in der Philosophie verschrieben hat. 1967 in Deutschland gegründet, ist sie heute ein internationales Netzwerk für alle Frauen in der Philosophie, das alle philosophischen Disziplinen und sowohl feministische Philosophie als auch die Geschichte der Philosophinnen umfasst. Die IAPh 2021 wird sich mit den eindringlichsten Problemen unserer Zeit befassen: in Zeiten des unaufhaltbaren technologischen Fortschritts, des Klimawandel und ökonomischen Aufruhrs werden Beiträge von Philosophinnen zu Philosophie der Ökonomie, Technologie und Umweltethik gesucht.

Wie umgehen mit Rassismus, Sexismus und Antisemitismus in klassischen Werken der Philosophie?

Hiermit möchten wir Sie auf ein Projekt der Universität Jena zum Thema "Wie umgehen mit Rassismus, Sexismus und Antisemitismus in klassischen Werken der Philosophie?" hinweisen. Die Webseite bietet ein informatives Angebot am Beispiel der Werke Kants, das sowohl eine Grundlage für die Auseinandersetzung mit RSA in der Philosophie als auch philosophische Mittel zum Umgang mit RSA bereitstellt.

Doktorandenkolloquium "Edith Steins Leben und Werk"

Das Doktorandenkolloquium "Edith Steins Leben und Werk" vom Edith-Stein-Archiv zu Köln findet voraussichtlich am 18. September 2021 online statt. Das Kolloquium zielt darauf ab, Forscher unterschiedlicher Disziplinen zusammenzubringen und einen fruchtbaren Austausch über Edith Stein zu fördern. Die Themenbereiche der Vorträge sollen Beiträge zu Edith Steins Leben und Wirken zu ihren Lebzeiten, zu ihren Schriften, ihrer Lehre und zur Aktualität ihres Denkens umfassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

TERMINE

Kommende Veranstaltungen:

XXV. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie

Vom 5. bis 8. September 2021 findet an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Erlangen der XXV. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie zum Thema „Das Wahre, Gute und Schöne” statt. Für alle, die an der Geschichte der Philosophinnen interessiert sind, besteht die Möglichkeit, einen Beitrag in der Sektion 15 “History of Women Philosophers” einzureichen. Mehr Informationen finden Sie hier. Außerdem findet im Rahmen des Kongresses ein Workshop der AG statt:

AG Frauen in der Geschichte der Philosophie

Montag, 06.09.2021 | 09:00 – 11:00 | Gebäude, Raum

Mit dieser Arbeitsgruppe soll im Rahmen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie ein Ort des Austausches und der Information zur Geschichte der Philosophinnen geschaffen werden. Hier wollen wir gemeinsam Themen und Veranstaltungen planen, um dieses Wissen dem interessierten Fachpublikum zugänglich zu machen und auch für den Schulunterricht aufzubereiten.

Die Erforschung der Geschichte der Philosophinnen ist heute international etabliert und hat sich in den letzten dreißig Jahren zu einem wichtigen Bereich der kritischen Philosophiegeschichtsforschung entwickelt. Diesen Veränderungen will die Arbeitsgemeinschaft durch Workshops und Publikationen Rechnung tragen.
Hierzu wird es Impulsvorträge (ca. 15 min) geben.

Ruth Hagengruber, Paderborn
Einführung: - Eine kritische Revision des Kanons.
2600 Jahre Geschichte der Philosophinnen in der westlichen Philosophie.

Sabrina Ebbersmeyer, Kopenhagen
Feminismus als Herausforderungen für die Historiographie der Philosophie in Renaissance und Früher Neuzeit

Katrin Wille, Hildesheim
Pragmatistinnen und ihre Themen im historischen Kontext.

Im Anschluss daran geht es um Vernetzung und Kooperationen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und neue Ideen.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt

Prof. Dr. Ruth Hagengruber (Paderborn)
ruth.hagengruber@uni-paderborn.de

 

Vergangene Veranstaltungen:

Tagung: Philosophinnen in Studium und Schule 29.7.-2.8.2019
Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, Lehrmaterial zum Thema Geschichte der Philosophinnen zusammen zu tragen und es für die Lehre der Philosophie in Studium und Schule aufzubereiten. Bei der Gründung der Arbeitsgruppe Frauen in der Geschichte der Philosophie der Deutschen Gesellschaft für Philosophie wurde beschlossen, eine Tagung zu diesem Thema durchzuführen. Diese hat im Sommer 2019 im Rahmen der Libori Summer School erfolgreich stattgefunden. 

Die Libori Summer School 2019 “Philosophinnen in Studium und Schule” beschäftigte sich mit Anregungen, auf welche Weise Texte von Philosophinnen in den Universitätsunterricht und auch Schulunterricht eingebunden werden können. In diesem Jahr wurden zwei parallele Libori-Sommerschulen durchgeführt, eine in englischer und eine in deutscher Sprache. Die internationale Sektion profitierte von einem großen Zulauf an Teilnehmern aus aller Welt, während die kleinere, deutsche Sektion auf enge Zusammenarbeit in kleinen Gruppen setzte. Ein ausführlicher Bericht der Tagung folgt in Kürze. Ein Konferenzband mit den besten Beiträgen, der Anwendungsbeispiele und Lehrmaterial zur Verfügung stellt, wird in der Springer Serie Frauen in Philosophie und Wissenschaft - Women Philosophers and Scientists erscheinen, herausgegeben von Prof. Dr. Ruth Hagengruber und Prof. Dr. Maria Nühlen. Interessierte wenden sich hierzu bitte an ruth.hagengruber@upb.de. Darüber hinaus fand die Veranstaltung in Kooperation mit dem Paderborner Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung PLAZ statt, um Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit zu geben, sich die Teilnahme als Fortbildung bescheinigen lassen, und so Philosophinnen in die Lehrerausbildung einzubringen.

Ein Highlight der Tagung war die Diskussionsveranstaltung "Philosophinnen in Kanon?" mit Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Birnbacher. Am Mittwoch, den 31. Juli 2019, debattierten Dieter Birnbacher (Universität Düsseldorf), Ruth Hagengruber (Universität Paderborn), Sarah Hutton (University of York, GB) und Maria Nühlen (Hochschule Merseburg) mit Sabrina Ebbersmeyer (Universität Kopenhagen) als Moderatorin mit dem Publikum die Frage, in welcher Form Philosophinnen Teil des Lehrplans sein können. Wegen des großen internationalen Überhangs wurde die Diskussionsrunde in deutscher und englischer Sprache durchgeführt. Sowohl die Podiumsdiskussion als auch ein Interview mit Dieter Birnbacher in dem Format Conversations with Diotima werden in Kürze online bereitgestellt und verlinkt. Ein weiteres Highlight war die Verleihung des von Prof. Ulrike Detmers gestifteten  Elisabeth von Böhmen-Preises 2019 an Prof. em. Mary Ellen Waithe (Cleveland State University) für ihre Verdienste zur Würdigung des Beitrags von Philosophinnen zur Philosophiegeschichte. 

Workshop: Philosophinnen in Studium und Schule (26.10.18)
Auf keinem Gebiet der Philosophiegeschichte sind in den letzten 30 Jahren so einschneidend neue Erkenntnisse erlangt worden, wie in der Erforschung der Werke der Philosophinnen. Vor uns liegt ein immenses Material, das uns über die Geschichte der Philosophinnen von der Antike bis heute informiert. Es ist ein mächtiger Mythos der europäischen Kulturgeschichte, der besagt, dass Frauen an ihr keinen Anteil beziehungsweise nichts zu ihr beigetragen haben. Verschiedene Disziplinen arbeiten intensiv an der Richtigstellung dieser Erzählung und konfrontieren sie mit den Realitäten. In nahezu allen Disziplinen und Epochen finden wir herausragende Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Schriftstellerinnen. Auch die Philosophie weist in den 2600 Jahren griechisch-europäischer Geschichte eine reiche philosophische Tradition auf, die von Frauen geschaffen wurde. Seit ihren Anfängen im antiken Griechenland und noch davor bei den Pythagoreern waren Frauen an der Ausbildung philosophischen Gedankenguts beteiligt und berühmt. Mehr als zwei Jahrtausende lang haben Frauen die philosophische Theoriebildung mitgeprägt. Sie waren mitunter zu ihren Lebzeiten berühmt, in der Überlieferung gerieten sie aber oft in Vergessenheit. Die Abwesenheit der Frauen erscheint so als Resultat einer Ausgrenzung, deren Folgen noch heute die Lehre der Philosophie im Studium und an den Schulen prägen. Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, Lehrmaterial zusammen zu tragen und es für die Lehre der Philosophie in Studium und Schule aufzubereiten.
Bei der Gründung der Arbeitsgruppe Frauen in der Geschichte der Philosophie der Deutschen Gesellschaft für Philosophie wurde beschlossen, eine Tagung zu diesem Thema durchzuführen. Da zwei renommierte Philosophinnen und Mitglieder der Arbeitsgruppe derzeit in Paderborn am Center forschen und lehren (Prof. Dr. Karen Green, Melbourne University, Australia und Prof. Dr. Sarah Hutton, University of York, England) haben wir diese Gelegenheit genutzt und zu einem vorbereitenden Treffen eingeladen, bei dem die Ziele und der Aufbau des Vorhabens diskutiert wurden. 
Ein ausführlicher Bericht der Ergebnisse folgt in Kürze.

Philosophinnen im Philosophieunterricht. Ein Handbuch. 2015 eds. Ruth Hagengruber & Johannes Rohbeck. Dresden: Thelem
Hagengruber, Ruth. 2016. „Philosophinnen in der Schule". In: Brüning, Barbara (ed):Ethik/Praktische Philosophie Didaktik - Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen, 134-144.

1.  Treffen der Arbeitsgruppe (17.05.18)
Anlässlich ihres 400. Geburtstags standen die Tage vom 17.-20.05.18 ganz im Zeichen der Philosophin und Fürstbischöfin Elisabeth von Böhmen und Herford. Den Auftakt machten am 17.05.18 der Nachwuchs-Workshop Elisabeth of Bohemia - Women and Early Modern Philosophy und die Graduiertenkonferenz der Arbeitsgruppe Frauen in der Geschichte der Philosophie am Center for the History of Women Philosophers and Scientists an der Universität Paderborn. Der Workshop wurde von der Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Sabrina Ebbersmeyer, Prof. Dr. Sarah Hutton und Prof. Dr. Ruth Hagengruber in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und dem Center for the History of Women Philosophers organisiert und hat wesentlich dazu beigetragen, die Zusammenarbeit der Nachwuchswissenschaftler/innen auf dem Forschungsgebiet Philosophinnen der frühen Neuzeit zu fördern. Anschließend fand das erste Treffen der Arbeitsgruppe in Anwesenheit der beratenden Mitglieder Prof. Dr. Sarah Hutton und Prof. Dr. Sabrina Ebbersmeyer, Dr. Rodney Parker sowie der Leiterin der AG, Prof. Dr. Ruth Hagengruber, statt, die auch die Sitzung leitete. Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen für den Workshop musste die vorgesehene Zeit für das Treffen der AG (siehe Newsletter vom Dez. 2017) auf 17 Uhr verschoben werden. Die Themen und Ergebnisse der Besprechung der Arbeitsgruppe sind diesem Protokoll zu entnehmen.
An English version can be found here.
Im Anschluss fand die dreitägige internationale Konferenz zum 400. Geburtstag Elisabeth von Böhmen und Herfords mit dem Thema „Elisabeth of Bohemia (1618-1680) - Life and Legacy. Philosophy, Politics and Religion in Seventeenth Century Europe“ (18.-20.05.2018) statt, die durch die Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung ermöglicht wurde und zu der Prof. Dr. Sabrina Ebbersmeyer, Prof. Dr. Sarah Hutton und Prof. Dr. Ruth Hagengruber zahlreiche international renommierte RednerInnen einluden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde erstmalig der Ulrike Detmers Elisabeth von Böhmen und Herford Preis 2018 an Dr. Lisa Shapiro verliehen.
Einen Bericht zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

EVENTKALENDER
Eine Übersicht über Veranstaltungen zu Frauen in der Geschichte der Philosophie finden Sie hier.
Bitte melden Sie uns weitere Veranstaltungen per E-Mail an events@historyofwomenphilosophers.org.

NEWSLETTER

ALLGEMEINE INFORMATIONEN
(28. September 2017)
Die Arbeitsgruppe definiert ihre Arbeitsbereiche wie folgt:
1.     Die Arbeitsgruppe übernimmt kurative Aufgaben, indem sie die
- Sammlung,
- Sicherung und
- Bereitstellung der bereits vorhandenen Wissensressourcen betreibt.
 2.     Die Arbeitsgruppe widmet sich der Erforschung der Philosophiegeschichte der Philosophinnen, durch
- die Identifikation relevanter Epochen und einzelner Figuren,
- die Rekonstruktion ideengeschichtlichen Traditionen,
- deren Kontextualisierung und
- die kritische Rezeptionsanalyse.
3.   Ferner sollen diese Ergebnisse für die institutionalisierte Lehre fruchtbar, in den Kanon integriert und für Schule und Studium erschlossen und aufgearbeitet werden.
4.   Die Arbeitsgruppe versteht sich als eine Plattform des Austausches. Dies geschieht durch
- die Zusammenführung von Forschungsinteressierten und Forschungsaktivitäten,
- die Durchführung von Arbeitstreffen,
- den Aufbau eines internationalen Netzwerkes sowie
- Publikationen.

Mitglieder der Arbeitsgruppe

Prof. Ruth Hagengruber (Universität Paderborn, Leitung der Arbeitsgruppe); Prof. Dr. Andrea Esser (Universität Jena); Prof. Dr. Peter Adamson (Ludwig-Maximilians-Universität München und King's College, London); Prof. Dr. Sabrina Ebbersmeyer (Universität Kopenhagen); Prof. Dr. Maria Nühlen (Hochschule Merseburg); Dr. Julia Borcherding (Universität New York und Cambridge); Dr. Ariane Schneck (Universität Bielefeld); Dr. Clara Carus (Harvard University).

Wer Interesse an der Mitarbeit hat, kann sich gerne bei der Leitung der Arbeitsgruppe melden: ruth.hagengruber@upb.de

Die Arbeitsgruppe kooperiert mit nationalen und internationalen Expertinnen und Experten:
Prof. Dr. Antonio Calcagno (King's University College, Kanada); Prof. Dr. Sabrina Ebbersmeyer (University of Copenhagen, Dänemark), Prof. Dr. Karen Green (University of Melbourne, Australien); Prof. Dr. Sarah Hutton (University of York, England), Prof. Dr. Jeff K. McDonough (Harvard University, USA), Prof. Dr. Ronny Miron (Bar-Ilan-University, Israel), Prof. Dr. Yasushi Kato (Graduate School of Social Sciences, Japan), Prof. Dr. Yuko Murakami (Rikkyo University , Japan), Dr. Rodney K.B. Parker (Dominican University College, Kanada), Prof. Dr. Dominik Perler (Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland); Prof. Dr. Johannes Rohbeck (Technische Universität Dresden, Deutschland); Prof. Dr. Mary Ellen Waithe (Cleveland State University/Washington, D.C., USA)

Die Schwerpunkte liegen in der Erschließung folgender Bereiche:
-        Phänomenologinnen
-        Philosophinnen in der Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts
-        Philosophinnen zwischen Leibniz und Kant
-        Elisabeth von Böhmen/Herford und ihr Netzwerk
Angedacht sind ferner (nach Interessensbekundung):
-        Philosophinnen im Mittelalter
-        Philosophinnen der Antike
Die Forschung der Arbeitsgruppe will produktiv und kritisch an die Tradition der Philosophiegeschichtsschreibung anschließen und dabei einen bislang wenig vertrauten Horizont aufzeigen. Diese Forschung versteht sich in einem originären Sinne als ein Beitrag zur Vertiefung und Erneuerung des philosophiehistorischen Denkens.
Beachten Sie auch den Web-Auftritt des Center for the History of Women Philosophers and Scientists.

Leitung
Prof. Dr. Ruth Hagengruber
Universität Paderborn
Fachleitung Philosophie, Institut für Humanwissenschaften
+49 5251 60-2308
ruth.hagengruber@upb.de
Besucher:
Pohlweg 55
33098 Paderborn
Postanschrift:
Warburger Str. 100
33098 Paderborn