21.09.2022

Intersubjektivität, Alterität und Gender bei Kant

E-Mail Adresse für Einreichungen: marita.rainsborough@leuphana.de
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Deadline: 15.04.2023
Datum: 21.09.2022
Uhrzeit: 17:40 Uhr
Name der Publikation: Sonderausgabe der Zeitschrift 'Estudos Kantianos'
Veranstaltende Institution: São Paulo State University, Brazil

Die Frage nach der Intersubjektivität in den Kantischen Werken in ihren theoretischen, ethischen, ästhetischen und politischen Dimensionen zu untersuchen, stellt ein Desideratum der Kantforschung dar. Kantinterpretationen schwanken zwischen dem Vorwurf des methodischen Solipsismus (vgl. z.B. Apel 1973; Habermas 1983, 1988), die von einer Selbstgenügsamkeit der Vernunft in vorkommunikativer Vereinzelung ausgeht, und der begrifflichen Fassung von Vernunft als öffentliche Vernunft (vgl. Keienburg 2011), die auf Kommunikation angewiesen ist. Die Abwertung bestimmter ‘Rassen’ lässt Kants Interesse an Universalität und Egalität obsolet erscheinen. Unter anderem deshalb ist es wichtig, die Frage nach der Alterität bei Kant zu stellen. Gleichermaßen gilt es, die Widersprüchlichkeit von Kants geschlechtspolarisierendem Denken und seine Auffassung von Geschlecht im Kontext seiner Konzeption von Aufklärung einer kritischen Analyse zu unterziehen.

Mit dieser thematischen Ausgabe wollen wir die Neubewertung und Neuinterpretation des kantischen Denkens anregen, indem die Aspekte Intersubjektivität. Alterität und Gender einer dezidierten Untersuchung zugeführt werden.

 

Wissenschaftliche und redaktionelle Koordination:

Paulo Jesus (Universität Lissabon),

Marita Rainsborough (Leuphana Universität Lüneburg / Universität Lissabon),

Fernando M. F. Silva (Universität Lissabon)

Dateien:
1663775073-93.pdf151 Ki

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