31.07.2022

CfP für die Tagung ‘Kämpfe um Diversität - Theorie an der Grenze von Wissenschaft und Politik’

E-Mail Adresse für Einreichungen: politischetheorie [AT] uni-due.de karsten.schubert [AT] politik.uni-freiburg.de zucca [AT] hsu-hh
Deadline: 31.07.2022
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Ort: Universität Duisburg-Essen
Datum: 15.03.2022
Uhrzeit: 00:00 Uhr
Ende: 17.03.2022 --:--

Im Zuge der aktuellen Debatten zur Wissenschaftsfreiheit in akademischen Kreisen und in der breiteren Öffentlichkeit wird verstärkt auf den Begriff der Diversität Bezug genommen. Teils geschieht dies im Rückgriff auf kritische Gesellschaftstheorien, teils jedoch auch mit der Absicht, inklusive und emanzipatorische Anliegen zu diskreditieren. Der Begriff der Diversität verweist seismographisch auf gesellschaftliche und wissenschaftliche Auseinandersetzungen und Unsicherheiten, die unter anderem durch verzerrende Vereinnahmungen durch neoliberale Projekte (Stichwort „Diversity“ als Marketingstrategie) und die neuen Kulturkämpfe geschürt werden.

 

Die Tagung möchte diese Kontroversen und Verunsicherungen näher beleuchten und kritisch reflektieren, und zwar sowohl im Sinne einer Selbstreflexion der Politischen Theorie und Ideengeschichte als auch im produktiven Austausch mit anderen Disziplinen, die sich mit Ansätzen feministisch-intersektionaler, postkolonialer, antirassistischer und queerer Theorien befassen. Anhand von vier thematischen Schwerpunkten soll diskutiert werden, inwiefern die Politische Theorie und Ideengeschichte normatives Orientierungswissen für eine gesellschaftliche Praxis zu generieren vermag, die das Verhältnis zwischen Gleichheit und Differenz kritisch auslotet und sich der politischen und rechtlichen Verantwortung für den Umgang mit Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, race, Klasse oder Behinderung stellt.

Dateien:
1654770983-54.pdf33 Ki
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