26.04.2022

Eos-Preis für philosophische Essayistik 2022: „Was müssen wir hoffen?“

E-Mail Adresse für Einreichungen: eos-preis@tutanota.de
Call-Bezeichnung: Essaypreis
Deadline: 31.10.2022
Name der Publikation: Narthex. Heft für radikales Denken
Veranstaltende Institution: Halkyonische Assoziation für radikale Philosophie & Thumm-Stiftung

Die Halkyonische Assoziation für radikale Philosophie ruft die Welt zur Hoffnung auf. In Zeiten, in denen ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, sind Utopie und Imagination Einsicht in die Notwendigkeit.

 

Ernst Bloch, der letzte Metaphysiker und stets standhafte Verteidiger des Sozialismus, forderte von den Menschen die Kultivierung einer objektiven Phantasie – einen gelehrten und belehrten Willen, der mit seinen Wünschen die Wand der Tatsachen durchbricht und das Neue in der Welt gestaltet. In diesem Sinn fragen wir von Halkyonischen Assoziation für radikale Philosophie in Zusammenarbeit mit der Thumm-Stiftung: Wo sind heute die „Front“ und das „Novum“? Was ist real möglich und objektiv fällig? Welche Tendenzen gibt es und welche latenten Träume einer Welt für uns liegen jenseits der Öden des Nihilismus? Da der Mensch noch nicht weiß, was er ist, bleibt er zur Hoffnung verdammt. Gegen die kantischen Modalitäten des bürgerlichen Idealismus lautet unsere Preisfrage: Was müssen wir hoffen?

 

Die Essays müssen in deutscher Sprache verfasst sein und dürfen eine Länge von 20.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten. Weder Fußnotenapparat noch Literaturverzeichnis sind erforderlich; in jedem Fall sollten die Nachweise kurz und knapp gehalten werden. Bereits anderweitig publizierte Texte sind nicht zugelassen.

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