08.04.2022

Die Zukunft der Neuen Phänomenologie. Zum Werk von Hermann Schmitz

Ort: Rostock
Beginn: 08.04.2022 15:30
Ende: 10.04.2022 13:30

Mit dem Tod von Hermann Schmitz stellt sich die Frage nach der Zukunft der von ihm begründeten Neuen Phänomenologie. Nach mehr als sechs Jahrzehnten Schaffenszeit hat er ein gewaltiges Werk hinterlassen, das in manchen Teilen immer noch auf seine Rezeption wartet. Innerhalb und außerhalb der Philosophie sind bereits an vielen Stellen fruchtbare Anknüpfungen zu erkennen.

 

Welche Perspektiven ergeben sich aus dem neophänomenologischen Ansatz, die über die übrigen philosophischen Schulen hinausführen? Welche Facetten des In-der-Welt-seins kommen durch eine Besinnung auf die Dimensionen Leib und Gefühl, Situation und Subjektivität ans Licht? Inwiefern können diese phänomenologischen Befunde zu einer neuen und reflektierteren Lebenspraxis beitragen?

 

Aber auch die Neue Phänomenologie selbst ist einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Welche blinden Flecken gibt es? Welche Phänomene hat sie bisher kaum in den Blick genommen, welche einseitig? Inwiefern bedarf es der Ergänzung durch weitere Perspektiven, etwa aus anderen phänomenologischen Schulen und anderen wissenschaftlichen Disziplinen?

 

In der Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen versucht die Tagung, die Zukunft der Neuen Phänomenologie in einem gemeinsamen Dialog zu erkunden.

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