28.09.2021

Verletzbarkeit und Institutionen: Anrufen - Aushandeln - Antworten

Ort: Zoom
Beginn: 28.09.2021 09:30
Ende: 29.09.2021 18:00

Vor dem Hintergrund der Verletzbarkeit im Sinne einer „Primärerfahrung des Ausgeliefertseins“ (Judith Butler), die verschieden wahrgenommen, angeeignet und umgedeutet wird, widmen wir uns in dieser Tagung den Fragen, wie Dimensionen der Verletzbarkeit durch Anrufung und soziale, kulturelle, politische Praktiken (doing vulnerability) institutionell hergestellt und perpetuiert werden, in welchen Bedeutungszusammenhängen sie verankert sind und produktiv werden, und wie sie schließlich auch provoziert und herausgefordert werden können. Institutionen werden dabei nicht etwa als homogene Gebilde verstanden, sondern als Bündelung von Kräften, die aus den im Inneren verhandelten Diskursen, Praktiken und Symbolen immer wieder (neu) entstehen. Das Anliegen der Konferenz ist es, zu diskutieren, inwiefern unterschiedliche Institutionen (Migrationsregime, Schule und Universität, Verwaltungsbehörden, Museumswesen, Polizei, Gericht, Gesundheitswesen, NGOs, Regierung etc.) herausragende Orte der Herstellung, Linderung oder Abwehr von Vulnerabilität sind. 

Dateien:
1630837255-93.pdf180 Ki
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