15.08.2021

Homo homini lupus est? Menschenbilder und das Fremde: Interaktion und Wahrnehmung

E-Mail Adresse für Einreichungen: pannek@muthesius.de oder cmuellerliedtke@roots.uni-kiel.de
Deadline: 15.08.2021
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Ort: CAU zu Kiel
Datum: 17.09.2021
Ende: 18.09.2021 --:--
Veranstaltende Institution: Exzellenzcluster ROOTS

Call for Papers (Verlängerung)

für das interdisziplinäre Early Career Symposium

 

Homo homini lupus est?

Menschenbilder und das Fremde: Interaktion und Wahrnehmung

Datum: 17.-18. September 2021

Ort: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (evtl. nur online, Details folgen)

 

Die lateinische Phrase homo homini lupus est ist eine verkürzte Version eines Verses aus der Komödie Asinaria des römischen Dichters Plautus. Dort heißt es im Wortlaut lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit oder im Deutschen: „Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, solange er nicht weiß, welcher Art der andere ist.“ Die aus dem 3. oder 2. Jahrhundert v. Chr. stammende exemplarische Verbildlichung menschlicher Interaktion mit dem Gegenüber verdeutlicht allzu trefflich das historisch kontingente Interesse an der Erforschung und Betrachtung des menschlichen Miteinanders. So avancierte die Sentenz im Verlaufe der Geschichte vor allem dort, wo menschliches Verhalten und Miteinander samt kultureller Begebenheit betrachtet wird, zu einem nahezu omnipräsenten Beschreibungsmuster.

Auf diese Weise kreierte bereits Plautus eine versinnbildlichte, mit Anspruch auf Allgemeingültigkeit behaftete Darstellung des menschlichen Charakters – (s)ein Menschenbild. Die Vorstellungen und Erwartungen, die an das Menschlich-Sein gerichtet werden, korrelieren untrennbar mit den jeweiligen fundamentalen Eigenschaften und Handlungstendenzen, welche eine Gesellschaft sich selbst zuschreibt. Menschenb

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