24.01.2021

Zum Verhältnis zwischen den Hermeneutiken des Rechts und der Literatur

E-Mail Adresse für Einreichungen: ncelik@uni-muenster.de
Deadline: 24.01.2021
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Ort: Online via Zoom
Datum: 23.03.2021
Ende: 24.03.2021 --:--
Veranstaltende Institution: SFB 1385 Recht und Literatur, Universität Münster

Zum Verhältnis zwischen den Hermeneutiken des Rechts und der Literatur

 

SFB 1385 Recht und Literatur

WWU Münster, 23. & 24. März 2021 (via Zoom)

 

Wenn der Begriff der ‚Hermeneutik‘ Prozesse des Verstehens und des Interpretierens beinhaltet, dann betrachtet diese Kunst und/oder Wissenschaft Vorgänge, die sowohl in den Rechts- und den Literaturwissenschaften grundlegend sind.

Die Frage nach dem Verhältnis einer Hermeneutik des Rechts und einer solchen der Literatur konstituiert allerdings unterschiedliche Antworten: Beide Verstehens- und Interpretationsformen enthalten nämlich durchaus spezifische Gemeinsamkeiten, aber auch erhebliche Unterschiede. So beschäftigen sich beide Auslegungsformen in ihrem Zentrum mit sprachlichen Zeichensystemen, deren Semantik und Systematik es zu entschlüsseln gilt, was erneut in Sprache – und als Wissenschaft in der Form von Urteilen und Schlüssen – erfolgt. Darüber hinaus gilt für beide Gegenstandbereiche der Recht- wie der Literarhermeneutik, dass Recht und Literatur sowohl auslegungsmöglich als auch auslegungsbedürftig sind, es also für beide Felder eine Notwendigkeit zur Auslegung gibt.

Wir bitten um die Zusendung von Beitragsvorschlägen in Form von Abstracts mit max.500 Wörtern. Nachwuchswissenschaftler*innen sind ausdrücklich aufgefordert, Vorschläge einzureichen. Einsendeschluss hierfür ist der 24.01.2021. Beitragsvorschläge sind bitte zu richten an Nursan Celik (ncelik@uni-muenster.de) & Gesine Heger (g_hege01@uni-muenster.de).

Dateien:
1608033124-76.pdf113 Ki
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