18.04.2020

Praktische Philosophie nach Kant (1785-1800)

Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum M209
Beginn: 18.04.2020 09:00
Ende: 18.04.2020 19:00

Im Ausgang von Kants moralphilosophischen Grundlagenschriften hat sich eine intensive Debatte darüber entsponnen, wie die Freiheit des Willens angesichts der vollständigen Determination der Welt durch die Naturgesetze gedacht werden muss, damit die individuelle moralische Zurechenbarkeit des Akteurs gewahrt werden kann. Positionen wie „Determinismus“ und „Indeterminismus“ wurden im Rahmen dieser bislang nur wenig bekannten Debatte zum ersten Mal in der Geschichte der Philosophie systematisch geprägt, begründet und diskursiv verteidigt. Das Ziel des Workshops ist es, zentrale Stationen dieser nachkantischen Freiheitsdebatte als einen systematischen Gedankengang zu rekonstruieren und mit der gegenwärtigen Freiheitsdebatte in Bezug zu setzen. Weniger bekannte Denker wie Christian Wilhelm Snell, Carl Christian Erhard Schmid, Johann August Heinrich Ulrich, Friedrich Carl Forberg und Karl Heinrich Heydenreich spielen hier eine zentrale Rolle. Dabei soll auch die skeptische Debatte über die Freiheit des Willens bei Christoph Andreas Leonhard Creuzer und Salomon Maimon in der Auseinandersetzung mit Johann Gottlieb Fichte und Karl Leonhard Reinhold nicht aus dem Blick gelassen werden.

 

Anmeldung bis 1.4.2020 unter joerg.noller@lrz.uni-muenchen.de

 

Der Workshop findet statt im Rahmen des DFG-Netzwerks „Praktische Philosophie nach Kant (1785-1800)“

 

www.freiheit-moral-politik.de

Dateien:
1580768769-5.pdf107 Ki
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