15.04.2020

Christentum und Demokratie – Christianity and Democracy – Chrze?cija?stwo i demokracja

E-Mail Adresse für Einreichungen: krzysztof.kedziora@uni.lodz.pl
Deadline: 15.04.2020
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Ort: Uniwersytet Lodzki Instytut Filozofii; Lodz Polen
Datum: 19.06.2020
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ende: 20.06.2020 18:00
Veranstaltende Institution: Institut für Philosophie, Universität Lodz

In den Entwicklungen der Gegenwart wird man in vielen Ländern wieder auf die Frage gestoßen, wie die großen Weltreligionen zur modernen polit. Form der Gesellschaft stehen. Für das Christentum und seine Stellung zur Demokratie ist dies die besondere Ausprägung seiner alten und eigenen Frage nach seinem Verhältnis als Religion zum Staat und zur Welt der Politik.

In einer langen Geschichte sind dabei versch. Sichtweisen entstanden, angefangen maßgebend bei der von Augustinus ausgehenden Tradition – dem Verhältnis als der Polarität zweier civitates – oder dem von Thomas von Aquin geltend gemachten Naturrecht, als dem kritischen Verhältnis zwischen der wahren, göttlich gewollten Ordnung unter den Menschen und dem Stand des gesatzten Rechts. Mit der Differenzierung innerhalb des Christentums, darunter namentlich der besonderen Tradition innerhalb der Gestalt der östlichen (orthod.) Kirche und den Entwicklungen der verschiedenen Richtungen der Reformation, haben sich unterschiedliche Stellungen der christl. Religion und ihrer Kirchen im Verhältnis zu Staat und Politik ausgebildet. Auch chiliastische und anarchistische Strömungen wollten sich immer wieder auf das Christentum berufen.

Ziel der Konferenz ist es, wichtige Aspekte aus der Geschichte und Entwicklung der Sichtweisen auf die Beziehungen zwischen Religion (einschl. der Institution, d.h. der Kirche) und Staat bzw. Politik zu thematisieren sowie die Frage nach dem Verhältnis unter Perspektive der modernen Demokratie zu stelle

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