30.03.2020

Das (un-)soziale Wesen – Zum Verhältnis von Individuum und Gesellschaft im antiken Denken

E-Mail Adresse für Einreichungen: bachmann@philsem.uni-kiel.de; raul.heimann@fu-berlin.de
Deadline: 30.03.2020
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Ort: Hermann-Ehlers-Akad., Niemannsweg 78, 24105 Kiel
Datum: 03.07.2020
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ende: 03.07.2020 18:00
Veranstaltende Institution: GANPH e.V.; CAU Kiel

Das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft ist bereits in der Antike ein spannungsreiches Problemfeld. Von der archaischen griechischen Dichtung bis zur römischen Philosophie wird dieses Verhältnis auf unterschiedliche und für das spätere Denken paradigmatische Weise gedeutet und problematisiert. Als zentrale Fragen erscheinen z.B.: Wenn nicht mehr die Götter, sondern die Menschen das Maß aller Dinge sind, ist dann der Einzelmensch oder die Gesellschaft gemeint? Findet das Individuum sein Telos in der staatlichen Gemeinschaft oder ist umgekehrt die Verwirklichung individueller Fähigkeiten das Telos des Staats? In welchem Zusammenhang stehen Menschenbilder und Staatsentwürfe?

 

Der fünfte Workshop der AG „Philosophische Anthropologie in der Antike“ widmet sich dem im weiteren Sinn sozialphilosophischen Denken in der Antike, seinen Traditionen, Transformationen, Kontinuitäten und anthropologischen Implikationen. Wir laden hiermit alle Interessierten ein, Vorschläge für einen Beitrag einzureichen. Neben dem Vortrag von ca. 20min liegt das Gewicht auf der gemeinsamen Diskussion von ca. 25min. Im Fall einer Annahme Ihres Vorschlages würden wir Sie um eine kurze Textpassage als Gesprächsgrundlage bitten. Ein Zuschuss zu den Reise- und Unterkunftskosten ist voraussichtlich möglich.

 

Weitere Informationen zur AG „Philosophische Anthropologie in der Antike“ finden Sie unter: ganph.de/arbeitsgemeinschaften/philosophische-anthropologie-in-der-antike

Dateien:
1576756799-76.pdf69 Ki
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