21.03.2020

Was bedeutet 1989 für das Denken von Geschichte? Eos-Preis für philosophische Essayistik 2020

E-Mail Adresse für Einreichungen: eos-preis@tutanota.de
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Deadline: 31. Juli 2020
Ort: Leipzig
Datum: 31.07.2020
Name der Publikation: Narthex – Heft für radikales Denken
Veranstaltende Institution: Gerhard Thumm-Stiftung & Halkyonische Assoziation für radikale Philosophie

Mit unserer diesjährigen Preisfrage zielen wir auf verschiedene geschichtsphilosophische Dimensionen der Ereignisse um 1989 zwischen utopischer Hoffnung auf eine Weiterentwicklung des Sozialismus und der Perspektive einer kapitalistischen Restauration ab. Wie steht es um die These vom „Ende der Geschichte“? Kann es eine Geschichtsphilosophie nach 1989 geben und inwiefern ist es dafür unabdingbar, den Moment 1989 gleichsam als Prisma für die Geschichte der DDR in globalem Kontext zu reflektieren? Lässt die denkerische Durchdringung von 1989 neue Rückschlüsse auf das Problem der Aufhebung der Philosophie als ihrer Realisierung zu? Stellt die DDR einen Bruch oder eine Kontinuität in der Geschichte in der Tradition der Aufklärung dar, die als Sackgasse verworfen werden muss oder an die angeknüpft werden kann? Oder stellt sie nur eine „Fußnote in der Weltgeschichte“ (Hans-Ulrich Wehler in Anknüpfung an Stefan Heym) dar, die man getrost ignorieren kann? Welche Linien schließlich wirft der Moment 1989 auch heute noch gerade in seinen unrealisierten Potentialen in Gegenwart und Zukunft?

 

Die drei besten Artikel werden in der kommenden Ausgabe der Narthex (2020) veröffentlicht und mit Preisen von 500 € (1. Platz), 300 € (2. Platz) und 200 € (3. Platz) prämiert. Es ist zudem eine feierliche Preisverleihung in Leipzig geplant.

 

Mehr auf: www.thumm-stiftung.de/was-wir-tun-1/eos-preis-essayistik/die-preisfrage-2020/

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