25.10.2019

»Der Mensch ist nicht dicht«(Ernst Bloch)-Die anthropologische Dimension der Technik 4.0

Ort: Jugendherberge Kaiserstallung 90403 Nürnberg, Burg 2
Beginn: 25.10.2019 18:30
Ende: 27.10.2019 14:00

Teil 1 der Doppeltagung: Entnaturalisierung des Menschen- Enthumanisierung der Natur.

Karl Marx gelingt in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten von 1844 eine geniale Formulierung: „Naturalisierung des Menschen, Humanisierung der Natur“.

Ernst Bloch schreibt im Experimentum Mundi: „Ich heiße Niemand, so kann noch jeder von sich sagen, von Anfang her. Daß man es in solcher Kaspar-Hauser-Natur nicht aushält, dies führt endgültig aus einer naturwissenschaftlichen Festlegung der Anthropologie heraus, führt endlich in die ungeheure Variabilität von Unterbau-Überbau der Menschengeschichte hinein.“ Die „Frage nach dem Menschen [...] hat also das Pathos einer veritablen Weltgeschichte an der Front des Seins in sich“.

Als noch Ungeborene „in und mit der Natur“ in ständiger Auseinandersetzung mit dem „vermathe-matisierten Niemandsland“ (Bloch): Beschreibt das unsere Situation in der digitalisierten Welt?

Wie ist der Digitalisierungsschub, wie sind die weiteren Entwicklungen (künstliche Intelligenz usw.) zu bewerten? Welcher Zusammenhang von Gesellschaft, Ökonomie und Technik liegt vor?

Handelt es sich gar um ein technisches „Novum“ im Sinne Blochs?

Der zweite Teil befasst sich 2020 u.a. mit Friedrich Engels »Dialektik der Natur«und stellt Naturkonzepte in den Vordergrund.

Anmeldung:

E-Mail: doris.zeilinger@gmx.de

oder

Kontaktformular der Ernst-Bloch-Assoziation: www.ernst-bloch-assoziation.de

 

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