01.03.2019

Antike Liebeskonzepte in ihrer Bedeutung für den Menschen

E-Mail Adresse für Einreichungen: sarah.al-taher@uni-erfurt.de; vanessa.jansche@unisg.ch; laura.martena@uni-koeln.de
Deadline: 01.03.2019
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Ort: Max-Weber-Kolleg an der Universität Erfurt
Datum: 24.05.2019
Uhrzeit: 10:00 Uhr
Ende: 24.05.2019 18:00
Veranstaltende Institution: GANPH/ Max-Weber-Kolleg Erfurt

Die Liebe in all ihren Facetten und Variationen gilt in der Antike als zentraler Aspekt menschlichen Lebens. Dabei verweist schon die begriffliche Pluralität (agape, eros, philia, caritas, amor, etc.) auf eine Mannigfaltigkeit philosophischer Kontexte. Insbesondere in anthropologischer Hinsicht sind die verschiedenen antiken Liebeskonzepte interessant, sofern sie immer auch auf unterschiedliche menschliche Selbstverständnisse verweisen: Die Liebe ist es, die den Menschen an die Gemeinschaft, an den Kosmos und an die Götter bindet. Sie kann die Gleichgesinnten ebenso umfassen wie die Feinde. Sie vermag es, den Blick weg vom Eigenen hin zum Anderen zu lenken: zum anderen Menschen, aber auch zur Weisheit oder zu Gott. Schließlich scheint in ihr sogar die Möglichkeit einer Selbstüberschreitung des Einzelnen auf, indem dieser sich in seinem ganzen Sein auf das Geliebte ausrichtet.

 

Der Workshop widmet sich den verschiedenen Liebeskonzepten der Antike in ihrer Bedeutung für den Menschen. Ziel ist es, ein möglichst facettenreiches Bild zu zeichnen: Was ist Liebe eigentlich? Worin gründet sie? Wie wird sie erfahren? Und was können wir dadurch über das jeweils zugrundeliegende Menschenbild lernen?

 

Wir laden alle Interessierten ein, uns Abstracts (max. 400 Wörter) für Beiträge im Umfang von ca. 20 Minuten zu senden. Zusätzlich zu Ihrem Abstract möchten wir Sie um einen Vorschlag für eine kurze Textpassage bitten, die Sie dabei schwerpunktmäßig diskutieren möchten.

Dateien:
1547119550-42.pdf146 Ki
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