07.01.2019

Versiegeln und Öffnen von Black Boxes - Dispositive und Artefaktarrangements als Analyseinstrumente.

E-Mail Adresse für Einreichungen: vater@uni-heidelberg.de
Deadline: 07.01.2019
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Ort: Heidelberg
Datum: 23.05.2019
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ende: 25.05.2019 15:00
Veranstaltende Institution: Universität Heidelberg - SFB 933

Wir sind in der Gegenwart zunehmend von Dingen umgeben, die komplex aufgebaut sind, und die in unserem Alltag gleichzeitig wirken und verschwinden. Smartphone, Künstliche Intelligenz oder großräumige Kommunikations- oder Sensornetzwerke wären Beispiele für diese Black Boxes.

Um diese zu öffnen, benötigt man mindestens zwei Voraussetzungen:

(1)Eine Sammlung von passenden Beispielen, anhand derer man zeigen kann, wie Black Boxes versiegelt und auch wieder geöffnet werden können,

(2)Ein taugliches theoretisches Vokabular, das sowohl der passenden Beschreibung von Prozessen, Praktiken und den an ihnen beteiligten Akteuren dient als auch vorgelagert zur "Feststellung" oder zum "Aufspüren" der interessanten Phänomene führt.

Die Vortragenden sind aufgefordert, anhand konkreter Fallbeispiele die Tauglichkeit oder Passung ihrer begrifflichen Werkzeuge vorzuführen.

Thematisch wird es Gelegenheit geben, passend zum Wissenschaftsjahr 2019 den rezenten Vorschlag eines "Computerdispositivs" zu diskutieren.

Der Workshop ist als Autor*innen-Konferenz mit zeitnaher Publikation geplant – Details zu Bewerbung und Reisekostenübernahme siehe PDF-Dokument.

Veranstalter: Teilprojekt "Schrifttragende Artefakte in Neuen Medien" des Sonderforschungsbereichs 933 "Materiale Textkulturen" der DFG an der Universität Heidelberg.

Kooperationspartner: Teilinstitut für Geschichte am Institut für Technikzukünfte des Karlsruher Instituts für Technologie (Marcus Popplow, Silke Zimmer-Merkle); INSIST-Netzwerk.

Dateien:
1542290549-66.pdf123 Ki
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