31.01.2021

Zurück zu den Sachen selbst. Die Praxis der Phänomenologie

E-Mail Adresse für Einreichungen: info@phaenomenologische-forschung.de
Deadline: 31.01.2021
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Ort: Friedrich-Schiller-Universität Jena
Datum: 22.09.2021
Ende: 25.09.2021 --:--
Veranstaltende Institution: DGPF

Der Kongress rückt die Praxis und Kernaufgabe der Phänomenologie, das Beschreiben konkreter Phänomene, in den Mittelpunkt. Das heißt insbesondere auch: Auf dieser Tagung sollen nicht vorrangig historische oder metatheoretische Fragen zur Phänomenologie, auch nicht die Werke von konkreten Phänomenologen diskutiert werden. Die Absicht ist, Phänomenologie als eine besondere Vollzugsform von Philosophie exemplarisch zu praktizieren; es sollen dezidiert Beschreibungen unterschiedlichster Phänomene entwickelt und in ihrer Geltung zur Diskussion gestellt werden – und zwar ausschließlich Beschreibungen, die in einem dezidierten Sinne phänomenologisch sind, weil sie zwei Kriterien erfüllen: erstens thematisieren sie ein Erlebnis als Erlebnis aus der Perspektive der ersten Person Singular und zweitens erheben sie den Anspruch, durch eidetische Variationen in der Erlebnisqualität notwendige Charakteristika für diese Art von Erlebnis bestimmen zu können. Bei der Auswahl der Phänomene strebt der Kongress eine möglichst große Breite an. Es sollen Beschreibungen klassischer Phänomene diskutiert werden: wie etwa Wahrnehmung, Imagination, Zeit, Leib, Moral, Gefühl, Gender, Kunst, Literatur und Bild; aber auch Versuche, durch phänomenologisches Beschreiben Phänomene erst als Phänomene sui generis zu entdecken: wie etwa aus den Bereichen Sport und Bewegung, Arbeit und Alltag, Quarantäne und Krankheit, Digitalität und Technik, Drogen und Sucht, Gewalt und Konflikt sowie Kitsch und Mode.

Dateien:
1601032308-80.pdf290 Ki
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