01.02.2019

Aktualität und Potenzial von Doppelaspektivität und Unergründlichkeit.

E-Mail Adresse für Einreichungen: katharina.block@uni-oldenburg.de
Deadline: 01.02.2019
Call-Bezeichnung: Call for Papers
Ort: Carl von Ossietzky Universita?t Oldenburg
Datum: 21.06.2019
Ende: 22.06.2019 --:--
Veranstaltende Institution: Universität Oldenburg, Inst. f. Sozialwissenschaft

Perspektiven auf Figuren des Unverfu?gbaren im Anschluss an Helmuth Plessner

 

Denkfiguren des Prozesses, des Offenen und Unverfu?gbaren, der Ambivalenz und Ambiguita?t, entwickelt in der Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts, sind nach wie vor Modelle, durch die aktuelle Probleme sichtbar gemacht oder gefasst werden. In besonderer Weise finden sich die Figuren der Doppelaspektivit t und der Unergru?ndlichkeit im Werk von Helmuth Plessner, das ein disziplinu?bergreifendes ist.

Anliegen des Workshops ist es, Plessner mit weiteren Figuren des Prozesses, des Offenen, Unergr ndlichen und Unverf gbaren, wie sie im 20. Jahrhundert vielfach formuliert wurden, interdisziplina?r ins Gespra?ch zu bringen. In Adornos Konzept des Nicht-Identischen finden sich ähnliche Verweisungszusammenhänge, wie in Plessners Begriff der Doppelaspektivität. Aber auch Derridas differance verweist auf eine Lücke, deren Schließung unverfügbar bleibt. Die soziologisch relevante Frage nach der Möglichkeit von Ordnungsbildung und -wandel ist kaum zu beantworten ohne Konzeptionen des Unverfügbaren. Ju?ngste Beispiele sind hier etwa das praxistheoretische Theorem der Nicht-Wiederholbarkeit einer Praktik oder o?kologische Agency-Konzeptionen im Anschluss an Deleuze und Guattari. Weiterhin ist es politiktheoretisch interessant, dass z.B. Nancys Gemeinschaftsbegriff dem Plessners konzeptionell gerade ber die Figur der Unverf gbarkeit nahe steht.

Dateien:
1539268174-89.pdf137 Ki
Veranstaltung melden
Stellenausschreibung melden