16.07.2014

DGPhil erforscht Situation des Mittelbaus

Aufruf der Geschäftsführerin zur Online-Erhebung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den letzten Jahren wurde immer wieder deutlich Kritik an der Arbeitssituation an den deutschen Universitäten geübt. Steigende Studierendenzahlen bei einer nahezu unveränderten finanziellen Ausstattung und ein tiefgreifender Wandel in der Finanzierungsstruktur der Universitäten (Drittmittelfinanzierung, Finanzierung durch Exzellenzinitiativen) haben zu einer fächerübergreifende Debatte über die möglichen Folgen für die Fächerkultur, das Selbstverständnis der Universitäten und schließlich auch für das Bildungssystem geführt. Statistisch belastbare Aussagen über die konkreten Arbeitsbedingungen und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter speziell im Fach Philosophie sind bislang noch nicht erhoben worden. Eine solche Erhebung ist aus unserer Sicht aber wichtig, um zu erfahren, wie groß der wissenschaftliche Nachwuchs in der Philosophie tatsächlich ist, der in den nächsten Jahren auf den Stellenmarkt drängen wird, wie der wissenschaftliche Nachwuchs die Attraktivität einer Karriere in der akademischen Philosophie gegenwärtig einschätzt und welche Bedingungen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Angehörige des Mittelbaus unter Umständen als für Ihre Karriere abschreckend, störend oder hemmend beurteilen, damit wirksame Maßnahmen zur Verbesserung ergriffen werden können.

Die Deutsche Gesellschaft für Philosophie möchte diese Lücke schließen und bittet Sie hierfür um Ihre Unterstützung. Der folgende Link

führt zu einer anonymen Umfrage zur Arbeitssituation des Mittelbaus an den philosophischen Instituten Deutschlands. Wir bitten Sie, diese Mail an die Angehörigen dieser Statusgruppe weiterzuleiten und, sofern Sie ihr selbst angehören, dem oben stehenden Link zu folgen und selbst an der Umfrage teilzunehmen.

Als Angehörige des Mittelbaus sollen alle Mitglieder eines Philosophischen Instituts oder einer vergleichbaren philosophischen Institution gelten, die unterhalb der professoralen Leitungsebene arbeiten und nicht zur Statusgruppe der Studierenden gehören. Neben Wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gehören ihr u.a. Außerplanmäßige Professorinnen und Professoren, Privatdozentinnen und -dozenten, Lehrbeauftragte, wissenschaftliche Hilfskräfte mit Abschluss, Stipendiatinnen und Stipendiaten mit einem Arbeitsplatz am Institut, Akademische Rätinnen und Räte, Lehrkräfte für besondere Aufgaben und z.B. auch Koordinatorinnen und Koordinatoren an.

Vielleicht wird es an Ihrem Institut Mitarbeiter/innen geben, die keiner der eben erwähnten Gruppen zugehören, aber sich dennoch als Angehörige des Mittelbaus ansehen. In diesem Fall ist die Selbstzuschreibung für die Zugehörigkeit zu dieser Gruppe ausschlaggebend. Wir empfehlen daher, unser Schreiben zur Teilnahme an der Umfrage über den Mailverteiler Ihres Instituts zu schicken und die Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme an dieser Umfrage den Angeschriebenen zu überlassen.

Selbstverständlich ist kein Rückschluss von den Angaben der teilnehmenden Person auf ihre Identität möglich – die Anonymität derUmfrage ist sichergestellt.

Über die Ergebnisse unserer Umfrage werden wir Sie über den Newsletter der DGPhil informieren, geben Ihnen aber auch gerne auf Nachfrage Auskunft. Sollten Sie weitere Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der DGPhil.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Mit freundlichen Grüßen

Andrea Marlen Esser

Philipps-Universität Marburg
– Geschäftsstelle DGPhil –
Raum 03B08
Wilhelm-Röpke-Straße 6
35032 Marburg
geschaeftsstelle@dgphil.de