03.05.2014

Kritik üben – Philosophisches Kolloquium Hildesheim, SS 2014

Donnerstag, 18 Uhr, Hörsaal 2, Universität Hildesheim 8. Mai – 24. Juli 2014


Der Titel des Philosophischen Kolloquiums »Kritik üben« bedeutet zweierlei: Zum einen bedeutet er, einen bestimmten Sachverhalt anhand bestimmter Kriterien zu kritisieren. In diesem Sinn kann Kritik geübt werden z.B. am Bologna-Prozess. Zum anderen bedeutet der Titel, dass Kritik zu üben, etwas ist, das selbst »geübt« werden muss. Denn etwas zu kritisieren, scheint nur auf den ersten Blick einfach zu sein. 

Aber welche Kriterien gibt es für eine »konstruktive und fruchtbare Kritik«? Wie genau und anhand welcher Kriterien kann etwas kritisiert werden? Gibt es schlechte und destruktive Formen von Kritik? Diese und andere Fragen werden im Philosophischen Kolloquium wie gewohnt in inter- und transdisziplinärer Perspektive behandelt und diskutiert.

Programm

8. Mai
Johannes Ismael-Wendt: De-Linking AfricC. Populäre Musik und Postkoloniale Beweg-Gründe

15. Mai
Stascha Rohmer: A. N. Whitehead: Philosophie als Kritik der Abstraktionen

22. Mai
Helmut Becker: Kritik der Stimme und des Sprechens

5. Juni
Eberhard Ortland: Kritik und Selbstkritik

19. Juni
Markus Riedenauer: Versuchungen und Versuche des Denkens (Sondervortrag im Rahmen des Cusanus-Symposions)

26. Juni
Fabian Heubel: Kritik als Übung. Interkulturelle Meditationen zu Adornos Negativer Dialektik

3. Juli
Katrin Wille: Unterscheidungskritik

10. Juli
Benjamin Lindner: Ist Kritikfähigkeit lehrbar? Perspektiven der Philosophiedidaktik

17. Juli
Volker Rühle: Über die Grenze kritischer Vernunft. Philosophie im Schatten der Katastrophen des 20. Jahrhunderts

24. Juli
Tilman Borsche: Kritik – ein Leitmotiv des neuzeitlichen Denkens und seine Lesarten bei Herder und Kant


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